Was man sonst noch braucht


Als Futter- und Trinknäpfe haben sich glasierte Tongefäße oder schwere Plastikschüsseln bewährt. Diese standfesten Näpfe erhalten Sie in jedem Zoofachgeschäft oder in Online-Shops im Internet. Leichte Aluminiumgefäße sind weniger geeignet. Sie werden beim Fressen von den Frettchen schnell umgeworfen. Auf diese Weise landet das Futter nicht im Frettchenmagen, sondern auf dem Käfigboden. Auch sogenannte Nippeltränken, die im Fachhandel angeboten werden, benutzen viele Frettchen gerne. Darüber hinaus bleibt das Wasser in solchen Tränken länger sauber und frisch als in offenen Schälchen.

Nippeltränke
Standfester Futternapf


Die Sache mit der Klokiste
Frettchen sind sehr saubere Tiere. Sie verrichten ihr Geschäft meist nur an ein und derselben Stelle im Käfig. Beim Kot- und Urinabsatz schieben sie ihr Hinterteil in eine bestimmte Ecke des Käfigs, die als fester Losungsplatz bestimmt ist. Diese Eigenart des Frettchens kann man ausnutzen und die Tiere zur ausschließlichen Benutzung einer Klokiste erziehen. Eine im Fachhandel angebotene spezielle Plastikschale wird im Käfig aufgestellt und mit einem handelsüblichen saugfähigen Streu gefüllt. Schnell begreifen die Frettchen, dass diese Kiste für sie als Losungsplatz bestimmt ist und verrichten ihre Notdurft hier, obwohl die Klokiste auch gern einmal vergessen wird und der "Haufen" dann in einer beliebigen Ecke (auch während des täglichen Freilaufs) abgesetzt wird. Darüber sollten Sie sich im klaren sein! TIPP: Stellen Sie während des Freilaufs mehrere Klokisten an verschiedenen Stellen auf.

Die Klokiste sollte täglich mittels einer kleinen Schaufel von Kot- und Urinresten gesäubert werden (aber sollte für die Frettchen immer noch nach Klokiste duften und nicht nach chemischen Mitteln), um den Käfig hygienisch sauber zu halten und Krankheiten zu vermeiden.


Toilette
Ecktoilette