Wichtige Körpermerkmale

Das Frettchen ähnelt in seinem Körperbau dem freilebenden Waldiltis. Es ist langgestreckt und muskulös, steht auf kurzen, stämmigen Branten, die jeweils fünf Zehen aufweisen. Der Kopf besteht aus einem relativ kurzen Gesichtsschädel, der nach vorne hin spitz zuläuft. Die Nasenspitze soll sowohl beim Albinofrettchen als auch beim Iltisfrettchen fleischfarben sein. Die Rute ist behaart, läuft zum Ende hin spitz zu und erreicht nicht die Hälfte der gesamten Körperlänge. Der Körper misst bei zierlichen Fähen etwa 25 bis 40 cm, Rüden dagegen werden oft bis zu 60 cm lang. Das Gewicht beträgt bei Fähen 550 bis 850 Gramm, Rüden werden meist bis 1900 Gramm schwer. Es fällt auf, dass es in der Körpergröße und der Gewichtsmasse erhebliche Schwankungen zwischen Rüde und Fähe gibt. Diese geschlechtsgebundene, unterschiedliche Ausprägung von Körpermerkmalen, wie z.B. Größe, Gewicht oder Haarkleid, wird allgemein als Geschlechtsdimorphismus bezeichnet.

Der Grössenunterschied zwischen Rüde (li.) und Fähe (re.) ist bemerkenswert.


Die Nase und die Augen sowie die Ohren des Frettchens sind verhältnismäßig klein und unauffällig ausgebildet. Die Ohren sind nicht vom Kopf abgesetzt, sondern liegen fest am oberen Schädelbereich an.

Das Frettchen-Gebiss umfasst 34 Zähne

Im Gegensatz zum verwandten Marder ist der gesamte Kopf kleiner ausgebildet, die Anzahl von 34 Zähnen beim Frettchen und 38 Zähnen beim Marder verdeutlicht diesen Unterschied.