Worauf Sie achten sollten

Jungtiere werden meist sehr schnell zutraulich und gewöhnen sich von klein auf an die Pflege- und Bezugsperson. Wichtig ist aber vor allem, dass Sie beim Kauf auf folgende Punkte achten, damit Sie kein krankes oder bissiges Frettchen erwerben.

Gesunde Frettchenwelpen, 12 Wochen alt

Nehmen Sie sich Zeit und schauen Sie sich mehrere Tiere bei verschiedenen Züchtern, Liebhabern oder Frettchenhilfen an. Ein gesundes Frettchen ist munter und lebhaft. Es wird neugierig auf Sie zukommen, an seinem Käfiggitter hochlaufen und an Ihrem Finger schnuppern, um so ersten Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Achten Sie darauf, dass das Tier gesund ist. Es soll einen klaren Blick haben und keine verklebten oder verwundeten Augen. Das Fell muss glänzend sein und sich weich anfühlen. Untersuchen Sie das Tier auf Ungeziefer im Fell. Es darf kein sichtbarer Dreck und Staub im Fell hängen. Stark haarendes Fell oder solches mit kahlen Stellen und Bisswunden lässt auf eine Krankheit schließen. Kaufen Sie solche Tiere auf keinen Fall.

Die Aftergegend muss frei von Kot oder sonstigen Ausscheidungen sein. Ein verschmutzter After weist nämlich auf eine Durchfallerkrankung hin. Die Ohrmuscheln und die Krallen sollten ebenfalls frei von Dreck und sichtbarem Ungeziefer sein. Auf keinen Fall darf das Frettchen apathisch in seinem Käfig sitzen und sofort fauchen, wenn Sie sich dem Tier nähern. Solche Beißer sind oft unter schlechten Umständen aufgewachsen. Sie werden in der Regel ncht richtig zutraulich und zahm, was ja das Wichtigste ist, wenn man ein Frettchen als Haustier halten möchte. Das ideale Hausfrettchen wird ruhig und interessiert auf Ihrer Hand sitzen und es sich gerne gefallen lassen, wenn Sie es streicheln und mit ihm reden.

Zucht mit sehr großem Auslauf

Achten Sie auch auf die Käfiganlagen des Züchters. Ein gewissenhafter Züchter hält seine Tiere in großräumigen, hellen und luftigen Frei- oder Zimmergehegen, die peinlichst sauber gehalten werden. Auch sollte der Züchter es nicht nötig haben, Ihnen die Tiere nur mit festen Handschuhen ausgerüstet "präsentieren" zu müssen. Ein Züchter, der seine Tiere in viel zu kleinen, heruntergekommenen Käfigen hält, wird auch keine Frettchen verkaufen, die sich als zahme Haustiere eignen. Fragen Sie den Züchter ruhig aus, wie er seine Tiere füttert, wieviel Freilauf sie genießen und was er für das künftige Leben des Frettchens alles empfiehlt.