Rüde oder Fähe?


Rüden (li.) sind wesentlich größer als Fähen (re.)

Hat man sich dazu entschlossen, ein Frettchen aufzunehmen (allerdings sollte man stets mindestens zwei Frettchen halten), kommt meist die Frage auf, ob es ein weibliches oder männliches Tier sein soll. Es gilt zunächst, dass sowohl Rüden als auch Fähen gleichermaßen zahm werden. Welche Kriterien sprechen aber nun für einen Rüden, welche für eine Fähe? Die neben dem After liegenden Analdrüsen (Die Entfernung ist verboten!) sind bei den Erd- und Stinkmardern besonders ausgeprägt. Beim Frettchen kommt hinzu, dass diese Stinkdrüsen vor allen beim Rüden stark ausgebildet sind, so dass ein männliches Frettchen streng riecht. Die Stinkdrüsen der Fähe sind nicht besonders ausgeprägt, folglich ist die Geruchsbelästigung durch Fähen deutlich geringer als durch Rüden. In der Ranz, der Fortpflanzungszeit der Frettchen, ist die Funktion der Stinkdrüsen verstärkt, die Tiere, besonders die Rüden, verbreiten dann einen Ieicht strengen Wildgeruch. Er ist allerdings nicht so penetrant wie derjenige freilebender Marder. Wie schon erwähnt, sind Rüden wesentlich stärker, das heißt größer als die zierlichen Fähen. Es ist daher eine Geschmacksfrage, ob man lieber einen Rüden oder eine zierlichere Fähe als Heimtier halten möchte. Sowohl Rüde als auch Fähe stellen die gleichen Anforderungen was die Käfiggröße, die allgemeine Pflege und die Fütterung angeht.

Rüde Fähe
- Körpergröße bis 60 cm   - Körpergröße 25 - 40 cm
- Gewicht bis 1900 Gramm   - Gewicht 550 - 850 Gramm


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Körpermerkmale