Eingewöhnung

Wenn Sie Ihr Frettchen endlich abholen, ist in den ersten Tagen der Eingewöhnung auf einige Punkte zu achten. Setzen Sie das Frettchen während der Heimfahrt in den vorbereiteten Transportkasten. Falsch wäre es, das Tier auf dem Schoß zu transportieren. Sprechen Sie beruhigend auf das Frettchen ein und streicheln Sie es gegebenenfalls. Schon jetzt können Sie es bei seinem Rufnamen nennen, damit es sich von Anfang an daran gewöhnt.
Eine Box eignet sich am besten für den Transport


Z
uhause angekommen, ist der Käfig selbstverständlich schon vorab mit Futter und Wasser vorbereitet, auch die Schlafkiste sollte mit Nistmaterial (z.B. weiche Handtücher) ausgepolstert sein. Setzen Sie das Tier behutsam in sein neues Heim, streicheln Sie es ein wenig und reden Sie mit ihm. Auch wenn das Frettchen den Sinn Ihrer Worte nicht versteht, so nimmt es doch die beruhigende Wirkung Ihrer Stimme auf. Denken Sie daran, dass das Frettchen erst kürzlich von seiner Mutter und den Geschwistern getrennt, dann in eine Kiste verpackt und schaukelnd in eine fremde Behausung transportiert wurde. Es ist verständlich, dass es nach alldem aufgeregt ist und vielleicht aus Angst einmal zuschnappen wird. Am besten, Sie ziehen sich jetzt für einige Stunden zurück, damit das Frettchen sein neues Reich in Ruhe untersuchen und beschnuppern kann. Das Tier braucht Zeit, um sein neues Zuhause kennenzulernen.

Der Käfig muss schon vor Ankunft des neuen Hausgenossen komplett eingerichtet werden

Zeigen Sie Ihren neuen, sicherlich ungewöhnlichen, Hausgenossen nicht gleich allen Bekannten und lassen Sie ihn nicht von neugierigen Kindern durch Streicheln zusätzlich aufregen. Verschieben Sie diese Dinge auf später, es wird noch genug Zeit sein, allen das Frettchen vorzustellen. Am nächsten Tag können Sie das Frettchen aus seinem Käfig herausnehmen und vorsichtig auf dem Arm tragen. Jetzt wird es Gelegenheit haben, Sie durch Körperkontakt kennenzulernen. Lassen Sie es auch schon einmal in einem geschlossenen Raum, in dem eine oder besser zwei Klokisten aufgestellt ist, unter Beaufsichtigung laufen.

Die behutsame Eingewöhnung ist Voraussetzung für eine gute Beziehung zum Frettchen

Nehmen Sie es in den nächsten Tagen immer wieder auf den Arm und setzen Sie es zum Streicheln auf den Schoß. Auf diese Weise wird es schneller mit Ihnen und der übrigen Familie vertraut, denn es soll ja schließlich ein Hausfrettchen werden. Nur wer sich in der Eingewöhnungszeit intensiv mit dem Neuling beschäftigt, wird später einen zutraulichen und zahmen Freund haben. Rufen Sie das Frettchen immer wieder bei seinem Namen, damit es weiß, wie es angesprochen wird. Ausflüge ins Freie (immer angeleint!) sollten sie in den ersten Tagen noch nicht unternehmen, dies wäre zuviel Aufregung für den Anfang.